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Luxor - die "Schatzkiste" am Nil

Oberägypten, eigentlich die arme Region des Landes. Trotzdem ist das Gebiet zwischen Al Balyana und seinem wunderschönen Tempel von Setoy I. in Abydos im Norden und Abu Simbel im Süden mit dem mächtigen Felsentempeln von Ramses II. unbeschreiblich reich. Reich an Altertümern aus der pharaonischen Zeit. Im Zentrum dieser "Riesen-Schatzkammer" liegt Luxor.

Mit ihren grandiosen Tempel-Anlagen, gigantischen Monumenten und Nekropolen zieht die alte Pharaonen-Residenz seit jeher Kultur-Reisende aus aller Welt in ihren Bann. Kaum ein Besucher, der sich sich einmal auf die "Schöne am Nil" und ihre Reize eingelassen hat, kann sich ihrem Zauber entziehen. Und wen die "Droge" Luxor erst einmal gepackt hat, wird nie genug von ihr bekommen, wird immer wiederkommen, um noch mehr zu entdecken.

Unter dem altägyptischen Namen "Waset" kürten die Herrscher des Neuen Reiches (ca. 1567-1085 v.Chr.) die Stadt zur Metropole Ägyptens. Der griechische Philosoph und Dichter Homer, überlieferte in seiner "Ilias" den Namen mit dem "hunderttorigen Theben". In moslemischer Zeit wurde daraus "Al Uqsur", die Stadt der Paläste. Aus dem Namen wurde Luxor. Auch wenn die Paläste verfielen, bis heute ist Luxor das Kultur-Zentrum Ägyptens.

Hier errichteten die Könige auf dem Ostufer, dem Ufer der aufgehenden Sonne, dem Ufer der Lebenden, ihre Tempel. Das Westufer, das Ufer der untergehenden Sonne, gehörte den Toten. In den Bergen hinter dem Fruchtland ließen sie ihre Nekropolen in den Fels schlagen, Totentempel errichten. Für das erhoffte Leben im Jenseits wurden die Grabstätten mit allem Nötigen ausgestattet. Die fazinierenden Reliefs und Wandmalereien der Gräber berichten von den – natürlich guten – Taten der "Bewohner".

Welche Seite Luxors ist beeindruckender? Ost oder West? Das muss am Ende jeder selbst für sich selbst herausfinden. Nach der notwendigen ersten "klassischen" Tour sollten Kultur-Interessierte unbedingt auch die weniger bekannten Stätten besuchen, die bei den Reiseleitern – leider, aber auch verständlicherweise – kaum Beachtung finden. Denn bei einem ersten Besuch können aus der Fülle der Kunstschätze nur die wichtigsten ausgewählt werden. Mehr kann niemand in ein paar Tagen verarbeiten. Viele Reisende werden jedoch schon nach diesem Einstieg vom "Ägypten-Virus infiziert" sein. Und werden bei ihrem nächsten Trip auch die etwas im Abseits schlummernden Kostbarkeiten der "Schatzkiste Luxor" erkunden.

Die meisten Gäste Luxors beginnen mit den Tempeln des Ostufers, dem Luxor- und Karnak-Tempel, machen dann einen kurzen Abstecher auf das Westufer, die sogenannte West Bank. Auch wenn die beiden Ufer jetzt eine Brücke verbindet: Wer nicht mit einer Gruppe unterwegs ist, sollte mit einem Boot übersetzen – so wie es seit Jahrtausenden üblich war – oder die öffentliche Fähre (Ablegestelle neben dem Mumifizierungs-Museum) benutzen und sich "drüben" ein Taxi anheuern. Die meisten Fahrer kennen sich bestens aus, geben bereitwillig wertvolle Tipps. Wer danach noch Zeit hat, kann bei einem Besuch des Luxor- und Mumifizierungs-Museums seine Eindrücke vertiefen.

Aber was wäre ein Ägypten-Urlaub, ohne einen Besuch im Bazar. Natürlich hat auch Luxor diese farbenfrohen orientalischen Märkte zu bieten. Bei einem Bummel durch die Gassen der Stadt findet man die üblichen Souvenirs wie Gold- und Silber, Tücher und Stoffe, Ton-, Messing- und Lederwaren bis hin zu Wasserpfeifen, Handwerkskunst und Teppichen. Eben alles was dem Klischee entspricht. Wer sich aber etwas tiefer hineinwagt, stößt auf ganz normale Dinge des täglichen Lebens: Gemüse, Obst, Backwaren, Hausrat, Schuhe, Bekleidung und, und, und.... Einen wirklich guten Preis erzielt aber nur, wer Geduld, Geschick im Feilschen und gute Nerven hat. Lassen Sie sich ruhig auf dieses typisch orientalische Spiel ein. Sie werden schnell merken, wann ein Verkäufer die Schmerzgrenze tatsächlich erreicht hat. Trauen Sie sich nein zu sagen, wenn jemand zu aufdringlich wird. Denn schließlich wollen Sie nur das kaufen, was Ihnen gefällt, die Händler ein Geschäft machen. Es sollte immer einen Weg geben, der beide Seiten zufriedenstellt. Und für das leibliche Wohl und Unterhaltung sorgen die vielen kleinen und großen Restaurants und Hotels, die überall zu finden sind. (Text und Fotos Antje und Wolfgang Sliwka)

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